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Pressreader vom 26.09.2019
Turnboden-Dilemma: Lösung in Sicht
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Bürger engagieren sich für den Turnboden (Foto: Pressreader)
Ein Thema, das schon lange schwelt, steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Ortsrates Bremke. Das Gremium spricht am Donnerstag über den Turnboden im Gemeindehaus. Der Turnboden: so heißt das Dachgeschoss im Dorfgemeinschaftshaus.

Der Kindergarten im Haus würde den Raum gerne verstärkt nutzen, stellt aber bisher nur Dinge dort ab. Junge Mütter würden gerne eine Sportgruppe für ihre kleinen Kinder dort einrichten, und der Musikverein mit seinen 13 Musikern probt hier. Das Problem: Es fehlt ein zweiter Notausgang. Der Landkreis beharrt auf Hartmut Berndt, Leader regionalmanagement dieser Vorgabe. Doch bislang fehlt das Geld dafür. Vor fünf Jahren wurde der Raum eigentlich gesperrt, aber die Musikerproben beispielsweise werden noch geduldet.

Lösung des Dilemmas

Jetzt zeichnet sich offenbar eine Lösung für das Dilemma ab. Der Sachstandsbericht zu Leader-Antrag steht auf der Tagesordnung des Ortsrates am Donnerstag, 26. September. Hartmut Berndt vom Leader-regionalmanagement zeigt sich auf Nachfrage optimistisch. "Leader ist ein Förderansatz der Europäischen Union für den ländlichen Raum. Fördergrundlage sind EU-Verordnungen sowie landesspezifische Programme und Richtlinien", erläutert der Landkreis, bei dem Leader angesiedet ist, auf seiner Internetseite.

Das Bremker Anliegen sei in den Leader-Gremien positiv entschieden worden, berichtet Berndt, Ein solches Projekt sei "genau das, was Leader will". Die Initiative komme aus dem Dorf heraus, solches Engagement soll unterstützt werden. Viele Bürger hätten sich für das Projekt engagiert. Sogar eine Interessengemeinschaft sei gegründet worden, die künftig die Belegung organisieren wolle. "Es gibt offenbar einen großen Bedarf im Dorf"

Beachvolleyball und Yoga

Berndt macht hier einen Trend aus, ein Umdenken in den kleineren Ortschaften. Fußball habe früher immer im Zentrum gestanden. Dann schrumpften die Mannschaften, Teams zweier Dörfer wurden zusammengelegt, "Mittlerweile gibt es in vielen Ortschaften ganz andere Aktivitäten", sagt Bernd und nennt Beachvolleyball und Yoga als Beispiele. Und er fügt an: "Wo die Vereine fit sind, funktioniert das auch. "Nicht endgültig gelöst scheint die Frage nach einer Selbstbeteiligung des Ortes am Bau des zweiten Fluchtweges, 10.000 EUR müssen wohl durch Spenden und Aktionen aufgebracht werden. Berndt erklärt, dass das begrenzte Leader-Budget möglichst vielen zugutekommen soll. Um das zu gewährleisten, sei eine Förderhöchstgrenze von 20.000 EUR eingeführt worden.

Problembereich aussparen

Mit Blick auf Bremke sagt Bernd: "Das sieht schon ganz positiv aus. "Die Gemeinde und der Ort beteiligen sich laut Berndt, Auch Initiativen wie ein Lesermarathon und Läufe der Grundschulkinder haben Geld in die Fluchtweg-Kasse gespült. Die Interessengemeinschaft arbeitet intensiv an dem Projekt - ganz im Sinne von Leader.

Der Antrag muss von der Gemeinde gestellt werden, ist aber noch nicht auf dem Weg. Ist er gestellt, werde er inhaltlich nicht mehr geprüft, erläutert Berndt, sei lediglich eine Formsache. Bremkes Ortsbürgermeisterin Karin Jürgens (parteilos) nennt das Schreiben des Antrags "Fleißarbeit". Über den finanziellen Beitrag der Ortschaft will sie indes nicht reden. Sie wolle das nicht a... Problembereich ansprechen.
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